



The Alternative Art Space And Its Social Function
The panel aims to address questions on the social function performed by alternative spaces in the city of Zurich. The different representatives of the alternative art spaces are invited to present their work and to discuss how these alternative formats can be a multidisciplinary platform where artists, art related professionals and audience can interact in a more process based and participative projects.
The Panel will be held in english and moderated by Marina Lopes Coelho.
Participants
Nicola Ruffo / Wäscherei
Esther Eppstein / Message Salon
Philip Matesic / Corner College
Sabine Hagmann / Kunsthaus Aussersihl

Strick-Zirkel
Strick-Zirkel mit Rüdiger Schlömer bei dem allerlei strickfremde Notationen, Partituren und Grafiken als Strickvorlagen zweckentfremden werden (z.B. Cage Grafiken, Buckminster Fuller-Weltkarten, aber auch Morse-Codes etc.). Die Produktion wird für die Ausstellung "Neue Masche" im Museum Bellerive verwendet.

Erotikon
Musik von Moritz Müllenbach und Lisa Nolte.
Gustav Machatýs Erotikon gilt als tschechischer Stummfilmklassiker. Die Idee zu diesem Film hatte der Avantgardedichter Vítězslav Nezval, der aus Furcht vor seinen Dichterkollegen aus der Künstlervereinigung Devětsil aber lieber anonym bleiben wollte. Er erzählt von der Bahnwärterstocher Andrea, die zwischen zwei Männern steht: einem leichtsinnigen, verführerischen Frauenheld und ihrem gesetzten, zuverlässigen Ehemann.





Paul Polaris
Die grosse Premiere! PAUL POLARIS zeigt sich erstmals in Zürich in einer unvergesslichen Aktion mit dem Titel "von und zu Guttenberg". Sie wird euch mit Täuschung und Plagiaten unserer materiellen Welt konfrontieren.
Paul Polaris (*1980) mit dem bürgerlichen Namen Chantal Reichenbach lebt in Berlin und Zürich. Sie zeigt Interventionen und Aktionen die sich oftmals mit realen Orten beschäftigen, an denen sie Anzeichen für Geschichten und Erzählungen findet. Sie arbeitete für die Künstler Monica Bonvicini und Thomas Demand und arbeitet seit 2009 als freischaffende Künstlerin.

Geschlossen
It's always a pleasure to go fishing on a nice day.

Familientreffen
Regisseurin Sarah Derendinger zeigt ihren Dokumentarfilm "Familientreffen" über eine Theaterproduktion des Zürcher Regisseurs Christoph Marthaler.
Zum 100. Geburtstag des Grand Hotel in Sils Maria inszeniert Christoph Marthaler, der ehemalige Intendant des Zürcher Schauspielhauses, in den Räumen des Hotels ein Theaterstück. Im Hotel bleibt die Filmemacherin Sarah Derendinger in beobachtender Haltung, geht aber mit der Kamera nah an die Protagonisten heran.
Familientreffen (CH 2009, 59')




Florian Graf
Der faszinierende Künstler FLORIAN GRAF kommt in die Wäscherei und stellt seine Arbeit vor. Die Wäscherei lädt euch zu einem einmaligen Abend ein: Florian Graf wird ausserdem einen seiner Kurzfilme zeigen und mit Performance-Einlagen seine Vorgehensweise illustrieren.
Florian Graf (*1980) lebt in Berlin, London und Basel. Sein Werk setzt sich mit der spezifischen architektonischen und sozialen Umgebung auseinander. Er schafft so interdisziplinäre Installationen für Galerien und öffentliche Räume. 2011 ist ein Buch in der Reihe “Collections Cahiers d’Artistes” von Pro Helvetia erschienen. Als Folge des Wettbewerbsgewinns “Luftschloss - 150 Jahre ETH” (zusammen mit Ivica Brnic and Wolfgang Rossbauer) realisierte er ein Universitätsgebäude in Afganistan. Er gewann mehrere Preise, unter anderem den Preis der “Abbiatiale de Bellelay” 2011, das Fulbright Fellowship und das DAAD Stipendium.

Breakfast Club
Leo Tolstoi, Anna Karenina (Vodka, saure Gurke)
Truman Capote, Breakfast at Tiffany's (Edel-Schokolade, plus Gurkenscheiben)
Jacques Chessez, L’Ogre (Tee mit Milch, Apfel)
Proust, À la recherche du temps perdu (Madeleine zum in den Tee tauchen)
Charles Bukowski, F (Bier und Zigaretten)
Gabriel García Márquez, Hundert Jahre Einsamkeit (eine Banane)
Johann Wolfgange von Goethe, Nicht (Ein Glas Prosecco)

Versammlung #3
Regelmässige Gespräche über Politik. Vorbereitung einer eigenen Landsgemeinde für Zürich. Organisiert von Dominik Gross.

Spring Break
Geschlossen über Ostern

Tausendschön (Sedmikrasky)
Tobias Bühlmann über folgenden Film:
"Die Protagonistinnen des Films sind einer Meinung: Die Welt ist verdorben. Man kann ihr nur begegnen, indem man noch verdorbener wird. Die anarchistischen Mädchen richten nicht nur ihre Umwelt auf eine höchst unterhaltsame Weise zugrunde, sondern am Ende auch sich selbst. Der Film wurde nach Zerschlagung des Prager Frühlings verboten. Später avancierte die groteske Komödie zu einem Hauptwerk der tschechischen Nouvelle Vage."



Laura De Weck
Die Theaterautorin und Schauspielerin Laura de Weck inszeniert zur Zeit in Zürich und besucht die Wäscherei für eine Lesung. Gemeinsam mit ihren Schauspielern Anna König, Christian Bayer und dem Musiker und DJ Viktor Marek (Pudelclub, Hamburg) präsentiert sie Dialoge aus ihrem neuen Stück und aus älteren Texten.
Zu Laura de Weck: geboren 1981, lebt in Hamburg und Zürich. Bis 2005 studierte sie Schauspielerei an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. 2007 hatte ihr erstes Stück «Lieblingsmenschen» Premiere, 2008 folgte «Sum Sum». Von 2007/08 bis 2010 war sie Mitglied des Jungen Schauspielhauses Hamburg. Am 7. April wird am Theater Basel ihr drittes Stück «Für die Nacht» uraufgeführt (Regie: Werner Düggelin). Am 12. Mai findet schliesslich die Premiere von Laura de Wecks «Mit freundlicher Unterstützung von … Ein Sprachkonzert» in der Roten Fabrik Zürich statt. Nebenbei ist das auch ihre erste Regiearbeit. Doch vorher gibt sie ein Gastspiel in der Wäscherei.
